Handwerk der Kelten
Das keltische Handwerk zeichnet sich zur Hallstattzeit (ca. 1200 v.Chr. - ca.450 v.Chr) vor allem durch filigrane Bronzearbeiten, zur Latènezeit auch nach und nach durch Schmiedearbeiten mit Eisen. Schmuck wie Torques (Halsreife) mit Tierköpfen an den Enden, Armreife, Gewandnadeln und Fibeln sind die herausragenden Werkstücke die uns beeindrucken. Aber auch, wie Funde beweisen wurden ganze Wagenräder mit Bronze, Schalen und vieles mehr faszinierend präzise und zugleich wunderschön geschmiedet und bestückt.
Auch waren die Kelten bereits in der Frühlatènezeit ( ab ca.450 v.Chr.) in der Lage verschiedene Keramike auf Scheiben zu drehen. Eine weitere faszinierende Kunst war die Glasbläserei. Verschiedenste Glasperlen in facettenreichen Formen und Farben...einfach schön.
Nicht zu vergessen waren die Kelten nicht Nackt, zumindest nicht immer. Die Herstellung verschiedener Stoffe wie z.B. Leinen, Brennessel, Hanf am Gewichtswebrahmen gehört ebenso zum Handwerk wie das Nähen von Kleidung, das Spinnen aber auch das Färben von Stoffen.
Verglichen...
mit dem oftmals bekannten 'düsteren' Mittelalter könnte man meinen, dass die Welt da noch heile und bunt war, alles in Frieden zusammenlebte.
doch da war doch noch etwas...
richtig, auch die Schmiedekunst von Waffen, die Härte der Klingen - selbst Kettenhemden und Schilde reichlich verziert und bemalt - ein weiteres 'Phänomen'. Schon immer waren die Kelten so ein Völkchen für sich. Von Sippe zu Sippe verschieden, des öfteren gab es reibereien, Kleinkriege, die wohl später ein noch größerer Feind, Cäsar, sich zum Vorteil schuf.
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